Hörspiele im Radio

Hörspiele

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Die Geschichte von Pit Pikus dem Specht und der Möwe Leila Von Gabriele Bigott Nach einem Tiermärchen von Friedrich Wolf Ab 7 Jahre Regie: Werner Buhss Komposition: Wolfram Bodag Mit: Verena von Behr, Kirsten Block, Katrin Knappe, Steffen Schult, Annekathrin Bürger, Klaus Manchen, Gudrun Ritter Produktion: Deutschlandsender Kultur 1993 Länge: 45"11 Moderation: Patricia Pantel Ein Specht und eine Möwe wollen gemeinsam leben. Im Wald finden Spechte eine verletzte Möwe. Sie ist fremd und soll verschwinden! Der junge Specht Pit Pikus verliebt sich in die Möwe Leila, zeigt ihr den Weg aus dem Wald und bleibt bei ihr. Aber einen fremden Vogel dulden auch die Möwen nicht auf dem Meer. Sie hacken den Specht blutig. Trotzdem versuchen die beiden, miteinander zu leben. Friedrich Wolf (1888-1953) schrieb vor allem Theaterstücke, aber zwischen 1945 und 1951 entstanden auch zahlreiche Tiermärchen (u. a. "Die Weihnachtsgans Auguste").

Sonntag 11:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 11:10 Uhr SRF 3

Maloney

Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst.

Sonntag 14:00 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

Schönes Wochenende Von Ingrun Aran und Inka Bach Mit Carmen-Maja Antoni, Iris Boss, Hans-Michael Rehberg Solistin: Franziska Kraft (Violoncello) Komponist: Helmut Mittermaier Regie: Ingrun Aran Produktion: rbb 2012

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Forsyte-Saga (9/9) Ende einer Epoche Von John Galsworthy Aus dem Englischen von Luise Wolf und Leon Schalit Mit Hanns Zischler, Rosel Zech, Grete Wurm, Gunnar Möller, Udo Schenk, Irina Wanka, Timothy Peach, Sophie von Kessel, Siemen Rühaak und anderen Komposition: Henrik Albrecht Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann BR 2002 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Als Fleur die wahren Ursachen der Familienfeindschaft herausfindet, erzählt sie Jon nur die Hälfte und drängt auf die sofortige heimliche Heirat. Denn sie spürt, dass es ihm viel schwerer fällt als ihr, sich von der traumatischen Geschichte ihrer Eltern frei zu machen. John Galsworthy (1867-1933), englischer Schriftsteller. Weltruhm mit der Roman-Trilogie Die Forsyte-Saga (veröffentlicht 1906-21). 1932 Literaturnobelpreis. Gleichnamige TV-Verfilmungen in 26 Folgen (BBC 1967) und 10 Folgen (ITV 2002/03).

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Engel von Bremen

von Carl Ceiss (RB/SR 2009) Gesche Gottfried wurde wegen ihrer Fürsorglichkeit "Engel von Bremen" genannt, in die Geschichte eingegangen ist sie aber als Serienmörderin, an der 1831 in Bremen die letzte öffentliche Hinrichtung vollzogen wurde. Carl Ceiss lässt Gesche Gottfried hier ihren Fall selbst erzählen.

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Viel gut essen Von Sibylle Berg Weißer Mann versteht die Welt nicht mehr Bearbeitung und Regie: Stefan Kanis Mit Fabian Hinrichs Produktion: MDR/WDR 2017

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Altes Land

Ein großes altes Fachwerkhaus im Alten Land und die Geschichte von Vera, dem "Polackenkind" stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte. Jetzt ist Vera alt, doch innerlich angekommen ist sie dem Bauernhaus nie. Bis plötzlich Anne, ihre Nichte, mit ihrem kleinen Sohn aus dem hippen Hamburger Stadtteil Ottensen Zuflucht bei Vera sucht.

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Güldens Schwester Von Björn Bicker Mit: Meriam Abbas, Yodit Tarikwa, Murali Perumal, Christoph Franken, Edmund Telgenkämper, Stefan Merki, Shirin Lilly Eissa, Wiebke Puls Komposition:?Derya Yildirim, Sebastian Reier, Tobias Levin Regie:?Björn Bicker (Produktion: BR 2020) Fatma ist Lehrerin und wird Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Auf dem Schulhof tötet ein Junge seinen Mitschüler mit einem Messer. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts wie zuvor. Fatma erzählt, wie die Tat die Schule verändert, wie die Lehrerinnen reagieren, die Schülerinnen, die Eltern, die Öffentlichkeit. Und während sie erzählt, taucht die Erinnerung an ihre Schwester wieder auf, Gülden, die als Kind von einem Auto überfahren wurde, dessen Fahrer nie ermittelt wurde.

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Die Scham / La honte Nach dem gleichnamigen Buch von Annie Ernaux Aus dem Französischen von Sonja Finck Bearbeitung und Regie: Stefanie Hoster Mit: Andrea Schieffer, Jördis Trauer, Lily Kottkamp und Clarisse Cossais Komposition: Philippe Gordiani Ton und Technik: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 81"24 (Ursendung) Ernaux seziert das bedrückende Gefühl der Scham an sich selbst. Sie erinnert sich an eine verstörende Episode ihrer Kindheit und an eine Vergangenheit, die nicht vergehen will. Ein soziologisch eindringliches Hörspiel nach Annie Ernaux. Juni 1952. Annie Ernaux ist zwölf Jahre alt. An einem Sonntagnachmittag geschieht etwas Entsetzliches: Ohnmächtig muss sie miterleben, wie der Vater die Mutter umzubringen versucht. Nach kurzer Zeit beruhigt sich der Vater, und Annie versucht, den Eklat zu vergessen. Bis sie, nahezu ein halbes Jahrhundert später, auf ein altes Foto stößt, das eine Flut von Erinnerungen auslöst. Aber was genau ist damals geschehen? Und wie ist es dazu gekommen? Je tiefer Annie in dieses entscheidende Jahr eintaucht, umso deutlicher wird ihr die Spannung, in der die Eltern lebten, zwischen dem Wunsch nach sozialem Aufstieg und dem demütigenden Rückfall in die alten Verhältnisse. Und auch Annies Zerrissenheit gewinnt an Kontur, ihr immer wieder schmerzhaftes Bemühen, dem Einfluss einer religiösen Erziehung zu entrinnen und der bohrenden Sehnsucht nach Aufbruch und einem besseren Leben zu folgen. Annie Ernaux, geb. 1940, französische Schriftstellerin. Sie bezeichnet sich als "Ethnologin ihrer selbst" und ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Die Scham / La honte

Sonntag 19:00 Uhr NDR kultur

Kriminalhörspiel

Geronimo (3/4) Kriminalhörspiel in vier Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Leon de Winter Übersetzung aus dem Niederländischen: Hanni Ehlers Komposition: Andreas Bick Bearbeitung u. Regie: Christiane Ohaus Mit Sylvester Groth, Barbara Nüsse, Matthias Bundschuh, Stephanie Eidt, Birte Schnöink, Peter Kurth, Michael Rotschopf, Beate Rysopp, Gala Winter, Wolf-Dietrich Sprenger, Martin Engler, Mirco Kreibich, Ibrahima Sanogo, Julian Greis u.a. NDR 2018 Osama bin Laden lebt. Obwohl das Weiße haus die Order seiner Tötung ausgegeben hatte. Verschwörer innrhalb der beauftragten Spezial-Einheit haben ihn gekidnappt und an einem vermeintlich sicheren Ort gebracht. Sie wollen ihn vor Gericht bringen. Doch auch sie verfangen sich in geheimenen Machenschaften des saudischen Geheimdienstes. Der Mann ist viel wert. Zudem ist er im Besitz geheimer Informationen über den amerikanischen Präsidenten. Ein Wettlauf beginnt. Das Geschehen gerät vollends außer Kontrolle. Vierter und letzter Teil am 20. Juni 2021 um 19:03 Uhr auf NDR Kultur 19:00 - 19:03 Uhr Nachrichten, Wetter Kriminalhörspiel

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Monster Von David Greig Mutiges Mädchen kämpft für sich und MS-kranken Vater Bearbeitung und Regie: Irene Schuck Erzähler: Florian von Manteuffel Duck Mactarsney: Natalia Rudziewicz Vater: Wolfgang Pregler Alan: Daniel Rothaug Katastrophen-Fee: Judith Engel Alicia: Inga Busch Mrs. Linder Underhill: Imogen Kogge Produktion: WDR 2017

Sonntag 19:30 Uhr SWR2

SWR2 Mehrspur

Radio reflektiert Mit Wolfram Wessels In "Mehrspur. Radio reflektiert" geht es ums Radio, ums Radiomachen, um Feature und Hörspiel - wie in dem Internetprojekt Dokublog.de auch. Deshalb werden hier die Beiträge von der Seite einmal im Monat gesendet. Neben den Dokublog-Features und -O-Tönen enthält die Sendung Essays, Analysen, Meinungen und Neues aus der Welt des Radios.

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart

Sonntag 22:00 Uhr HR2

Hörspiel | Grünverschlossene Botschaft

90 Träume In der Grünverschlossenen Botschaft reiht H. C. Artmann wunderlich-groteske Geschichten und poetisch-surreale Bilder auf eine Weise aneinander, die der bizarren und phantastischen Struktur von Träumen selbst nachempfunden zu sein scheint.

Sonntag 23:00 Uhr Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Flüstern in stehenden Zügen" Hörspiel nach dem Theaterstück von Clemens Setz Mit Raphael Muff, Evamaria Salcher und Franz Solar. Ton: Christian Michl. Sound: Stefan Weber. Bearbeitung und Regie: Philip Scheiner. Eine Koproduktion von ORF Steiermark, Schauspielhaus Graz und Ö1, 2021 Dem Ruf, der Tech-Nerd unter den Prosaautoren zu sein, wird der aus Graz stammende Schriftsteller Clemens J. Setz in seinem Bühnentext "Flüstern in stehenden Zügen" - vorsätzlich - nicht ganz gerecht. Der Protagonist C. verhandelt seine Bedürfnislage mit maschinengleichen Menschen am anderen Ende der Welt, verbunden über das Telefon, gefangen in den Plansprachen von Callcenter-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Sie wickeln ihre "Gespräche" stets mechanisch ab, zu dem Zweck, leichtgläubige User finanziell zu erleichtern. C. nimmt gegen diese Machenschaften in ungezählten Anrufen Aufstellung. Das Medium Telefon dient hier vor allem als Indikator für Setz" Phantasie über einen Mann, der seinen Hunger nach menschlicher Nähe nirgendwo zu stillen vermag. Seine Versuche, Konversation zu führen mit Menschen, deren Aufgabe es dort nicht ist, Mensch zu sein, führen in Kommunikationswüsten, in welchen noch die hitzigste Aufwallung des Protagonisten auf dem Kalkül, dem Skript der Abzockerfirmen versandet. Der persönliche Kontakt zu einer Kundin seines Computerreparaturgeschäfts läuft allzu bald über in ein weiteres, jedoch etwas längeres Telefonat. Wohin das alles führen mag, darüber lässt Clemens J. Setz das Publikum wohlweislich im Dunkeln. Das ORF Landesstudio Steiermark, Ö1 und das Grazer Schauspielhaus haben den Weg von der Bühne ins Hörspiel genommen. "Flüstern in stehenden Zügen" in der Grazer Inszenierung von Anja Michaela Wohlfahrt ist ein gelungenes Spiel von theatralen Formen. In der Hörspielfassung fehlen alle Elemente, die sich an Bühne oder Publikum richten. So entpuppt sich Setz" Text als feinfühlige, lyrische Erzählung aus dem Inneren des einsamen Protagonisten C. und als exzellente Grundlage für die Soundwelten des Hörspielmachers und Klangkünstlers Stefan Weber in der Regie von Philip Scheiner. Die Hauptrolle spielt, wie am Schauspielhaus Graz, Raphael Muff, neben Evamaria Salcher und Franz Solar.

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