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Ö1

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Gedanken

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Wunder von Dichtkunst, Liebe und Freigeisterei". In sechs Momentaufnahmen, anlässlich von Artmanns 100. Geburtstag, will Kurt Neumann, Schriftsteller und Literaturkritiker, ermuntern, die visionäre Sprengkraft von Artmanns Dichtung von neuem zu entdecken "Leben und Werk des H. C. Artmann bilden ein untrennbares Gewebe, eine Art priesterlichen Ornat der Poesie", stellt der Literaturkritiker Kurt Neumann, der 40 Jahre lang die Verantwortung für das Literaturprogramm des Kunstvereins "Alte Schmiede" in Wien getragen hat, fest. Wie kaum ein zweiter Dichter des 20. Jahrhunderts hat H. C. Artmann eine überbordende Vielfalt literarischer Ausdrucksformen, die sich seit der Spätantike über das Mittelalter, Renaissance, Barock bis zur Gegenwart in den zentralen und peripheren Sprachtraditionen Europas angesammelt und vermehrt hat, in sich aufgenommen und mit den Errungenschaften der literarischen Moderne verbunden. Spielerisch und selbstverständlich ging ihm das auf eine Weise von der Feder, die ihn für die einfachsten Empfindungen und die komplexesten Gefühlslagen treffende sprachliche Entsprechungen finden ließ. Seine unerschrocken-lustvolle Aneignung von volkstümlichen literarischen Mustern, seine Zeitungskolumne mit ins Licht der Poesie gesetzten Wiener Typen und Szenen, seine öffentlich inszenierten Auftritte als Dichter haben ihn auch einem großen, Bücher nicht lesenden Publikum bekannt und populär werden lassen. Mit seinen Gedichten und sprachartistischen Prosastücken hat er den Weg zu den Herzen seiner Leserinnen und Leser gefunden, mit seiner Vortragskunst hat er große Auditorien in seinen Bann geschlagen. Der Literaturkritiker Kurt Neumann, der sich selbst heute als "Amateurliterat" bezeichnet, teilt mit H. C. Artmann "eine lange literarische und freundschaftliche Verbundenheit". 1973 habe er Artmann zusammen mit seinem mittlerweile verstorbenen Kollegen Manfred Lischka als "gruppe k" erstmals zu einer Lesung nach Gmunden eingeladen. 1977 hat Neumann in der "Alten Schmiede" ein erstes Symposium über H.C. Artmann organisiert, seither mehrfach Lesungen und Großveranstaltungen der "Alten Schmiede" mit ihm und seinem Werk. In sechs Momentaufnahmen, anlässlich von Artmanns 100. Geburtstag am 12. Juni, will Kurt Neumann ermuntern, die visionäre Sprengkraft von Artmanns Dichtung von neuem zu entdecken. In dieser ließe sich "der Ansatz eines poetisch und human begründeten Widerstandes gegen sprachliche, denkerische, emotionale und soziale Verödungen des Lebens durch die bereits herrschenden und sich noch steigernden normativen Diktate einer sich jeder zivilen Kontrolle entziehenden funktionalistischen Digitalherrschaft samt ihrer Sprachregelungen" erkennen.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Melodien auf Wanderschaft Eigentlich ist die Geschichte filmreif: Nat King Cole erhielt einen zerknüllten Fetzen Papier mit ein paar Noten darauf und einem Text dazu, geschrieben von einem Hippie, lange bevor es diese Bezeichnung gab. Als Cole ein paar Tage später den Song durchspielte, erkannte er sein Potential. Aber sein Autor musste gefunden werden. Der kampierte unter den Riesenbuchstaben HOLLYWOOD auf den Hügeln über Los Angeles. Innerhalb kürzester Zeit rangierte Eden Ahbezs autobiographischer "Nature Boy" an der Spitze der Charts. Doch dann meldete sich Herman Yablokoff, der sein eigenes Lied "Schweig, mein Herz", eigentlich "Shvayg mayn harts", erkannte. Und in Wirklichkeit erinnern beide frappant an Antonin Dvoraks Dumka aus seinem zweiten Streichquintett. Und wer weiß, vielleicht hat diese Melodie irgendwann einmal jemand in der Ukraine gesungen, dem Ursprungsland der Dumka?

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Theresia Heigl-Tötsch spricht über den vielseitigen Lavendel und über ihre Bio-Lavendelmanufaktur in der Südsteiermark. Teil 5: Eine kleine Kulturgeschichte Gestaltung: Maria Harmer Bis zum Horizont reichen in der Provence die blühenden Lavendelfelder. Aber auch in Österreich werden die Anbauflächen der "Lavandula angustifolia", des "Echten Lavendels" immer größer. Kein Wunder, denn der wohlriechende Lippenblütler mit den leuchtenden lila Blüten ist gleichzeitig Zierpflanze, Heilpflanze und dient zur Gewinnung von Duftstoffen. Konkret ist der Lavendel eine in der Parfümerie geschätzte Pflanzengattung, in der Küche verfeinern seine jungen Blätter und weichen Triebe Fisch, Geflügel und Lammfleisch sowie Soßen und Suppen. Im medizinischen Bereich werden Einreibungen mit Lavendelöl vorwiegend zur Bekämpfung rheumatischer Beschwerden eingesetzt, außerdem wird Lavendel als Badezusatz bei Kreislaufstörungen verwendet. Ein Auszug aus Lavendelblüten sollte bei Einschlafstörungen, Migräne, nervösen Magen-Darm- und Gallenbeschwerden getrunken werden. Wunderschön anzusehen, aromatisch und lindernd für den Menschen - und ein Fressen auch für die Insektenwelt, speziell für Bienen und Zikaden. Gleichzeitig aber ist der Lavendel generell abweisend für Schnecken und in der Vollblüte wirkt er ausgezeichnet gegen Schädlinge wie Läuse und Milben. Bereits vor langer Zeit brachten Benediktiner-Mönche den Echten Lavendel aus dem Süden über die Alpen. Er ist winterhart und heute in vielen Gärten auch in ganz Österreich zu Hause. Die größten Bio-Lavendelfelder des Landes sind in Kitzeck in der Südsteiermark zu finden. Maria Harmer hat DI Theresia Heigl-Tötsch besucht, die dort mit ihrer Familie eine Lavendelmanufaktur betreibt.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

09.42 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Musica Juventutis vom 26. April 2021: Elisabeth Herrmann, Violoncello; Philia Saxophonquartett; Slide CONNection +++ Tage neuer Klaviermusik Graz. Präsentation: Eva Teimel

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten Spezial

"Im Fluss. Leben in Bewegung". Von Wolfram Welsch. Es liest Roman Blumenschein "Im Fluss. Leben in Bewegung" nennt sich das neue Buch des deutschen Philosophen Wolfgang Welsch. Darin plädiert er für eine Dynamik des Lebens im Gegensatz zum Bewahren und Verharren. Wolfgang Welsch zeigt an verschiedenen Phänomenen, dass, wie sehr man sich das auch wünschen mag, letztlich nichts für immer so bleibt, wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Wer sich gegen den Fluss stellt, meint Welsch, verbraucht viel Kraft; wer sich ihm öffnet, kommt weiter. Er spricht von Verflüssigung, das heißt: einen Zuwachs an Beweglichkeit. Stabilisierung um jeden Preis hat sich seiner Auffassung nach stets als kontraproduktiv erwiesen. Wir tun besser daran, so Welsch, uns auf unsere bewegliche Natur einzulassen - und so unser Leben in Übereinstimmung mit einer Wirklichkeit zu führen, die ebenfalls allenthalben im Fluss ist.

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Peter Kislinger. Zwei ORF-CDs zu Ehren H. C.Artmanns mit dem Dichter als Interpreten eigener Lyrik und Vertonungen seiner Gedichte. Am 12. Juni 2021 wäre H.C.Artmann 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erscheinen in der Ö1 Edition gleich zwei CDs. CD 1 präsentiert "Artmann pur". Er liest aus seinem Gedichtzyklus "med ana schwoazzn dintn". CD 2 prunkt mit kongenialen Vertonungen Artmanns von Kurt Schwertsik, HK Gruber und Otto M. Zykan. Schwertsiks "da uhu schaud me so draurech au - 7 winaliada auf gedichte fon H.C. Artmann" erscheint im Rahmen dieser Produktion in der Fassung für kleines Orchester und Bariton zum ersten Mal auf CD, sein "shali-i-mar - 7 Arien für Bariton und 14 Instrumente" überhaupt zum ersten Mal auf Tonträger, ebenso der Konzertmitschnitt von HK Grubers "Zeitstimmung für Chansonnier und Orchester" in der revidierten Fassung 1997 mit dem Klangforum Wien. Artmanns Lyrik ist so lebendig geblieben wie die "liebe Mumie" aus einem seiner Gedichte. Ähnliche, gänzlich unmumifizierte, Langlebigkeit sage ich den Vertonungen der drei Komponisten voraus, die in den Solisten (HK Gruber und Georg Nigl), Ensembles (Ensemble Kontrapunkte, Klangforum Wien und "die reihe") und Dirigenten (Peter Keuschnig und HK Gruber) schlichtweg ideale und stilbildende Anwälte gefunden haben.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
In Concert

Chick Corea Elektric Band beim Grazer Jazzsommer 2004 An den Pianisten und Komponisten Chick Corea, der am 9. Februar 2021 überraschend verstarb, und der am 12. Juni seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, erinnern wir heute mit einem fulminanten Konzertmitschnitt aus dem ORF-Archiv. Am 31. Juli 2004 gastierte Corea mit der 1986 gegründeten und danach mehrmals reaktivierten Elektric Band im Rahmen des Grazer Jazzsommers am hiesigen Mariahilferplatz. Mit ihm auf der Bühne: Eric Marienthal (Saxofon), Frank Gambale (E-Gitarre), Enrico Fierabracci (E-Bass) und Dave Weckl (Schlagzeug) - die sich an diesem Abend allesamt in blendender Spiellaune befanden. Was die Elektric Band bot, war an rockjazziger Energie kaum noch zu übertreffen. Und dennoch stach die wohltuende Gleichberechtigung der Musiker in Aug' und Ohr: Hier gab es keinen "Star mit Begleitband", sondern ernsthaftes und authentisches Team-Work, das sich auch in Chick Coreas verhaltener Moderation vermittelte. Mit Coreas Tod ist auch mit dieser Band ein großer Schatz verloren gegangen. Gestaltung: Helmut Jasbar

15.30 Uhr
Moment - Kulinarium

Würfeln, reiben, Julienne. Haptisches Design beim Kochen Wie und warum man Zutaten in bestimmte Formen bringt Jeder Kochvorgang beginnt mit dem Zerkleinern der Zutaten. Gemüse wird gewürfelt, in Scheiben oder Stäbchen geschnitten, gerieben, gehackt, zu Nudeln oder dünnen Bändern gehobelt. Dabei geht es nicht nur darum, Karotte, Gurke Co mundgerecht zu zerkleinern. Form und Struktur der Stücke bewirken beim Essen sinnliche Erlebnisse, sie beeinflussen das sogenannte Mundgefühl. Ein großes Repertoire an Küchenwerkzeug hilft dabei, die Zutaten in entsprechende Formen zu bringen: Messer, Gemüseschäler, Hobel, die klassische Vierkantreibe, Blitzhacker, Spiralschneider und andere. Die französische Küchensprache hat ein Vokabular für die speziellen Schneidetechniken entwickelt: sie heißen etwa "Brunoise" in Gestalt von kleinstgewürfeltem Gemüse oder "Demidoff" - Gemüsescheiben mit welliger Struktur. Andere Schneidetechniken kommen aus asiatischen Küchen: Dort wird gehackt und gemörsert, Gemüse schneidet man vor allem gegen die Faser stückig. Auch bei Fleisch- und Fleischprodukten beeinflussen Größe oder Dicke der Zutaten das Esserlebnis: Ob man Speck, Salami und Prosciutto hauchdünn schneidet oder in dicken Scheiben serviert, hängt von mehreren Faktoren ab - und ist Geschmackssache. Gestaltung: Ernst Weber

15.55 Uhr
Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Da capo: Im Gespräch

"Ich wollte eine große Künstlerin werden!" Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Ulrike Ottinger, Filmemacherin Geboren wurde sie 1942 in Konstanz am Bodensee. 1959 begann sie ihr Studium an der Akademie der Künste in München und arbeitete als Malerin. Dann rief Paris - und Ulrike Ottinger folgte diesem Ruf zwischen 1962 und 1968. Sie erlebte die Stadt der Liebe in politischem und künstlerischem Aufruhr. 1969 geht sie zurück nach Deutschland, seit 1973 lebt und arbeitet sie in Berlin. Ottinger, die fasziniert ist von außereuropäischen Kulturkreisen, drehte unzählige Dokumentar- und Spielfilme über China, Japan und die Mongolei und wurde für ihre langen Reisedokumentarfilme wie "Chamissos Schatten" zur Kultfigur. 2020 präsentierte Ottinger auf der Berlinale ihren jüngsten Film "Paris Calligrammes". Sie portraitiert darin das aufregende Paris der 1960-er Jahre. Unter dem Motto "Im Gespräch geht ins Kino" begrüßt Renata Schmidtkunz in Kooperation mit dem Filmmuseum Wien Ulrike Ottinger und ihren Film am 8. Juni 2021 um 17.00 Uhr im Filmmuseum Wien und spricht mit ihr über Paris, den Film und ihr Leben und die Bilder, die sie erschuf.

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag. Die französische Sängerin Barbara "Sag es mir nur ganz leise" ist vielleicht das Allgemeinrezept der Sängerin Barbara, denn sie spricht mit uns leise, ganz nahe ist sie an unserem Ohr, auch noch 20 Jahre nach ihrem Tod. 1930 wurde sie als Monique Andrée Serf in Paris geboren. In den sechziger Jahren kannten ihre Lieder nicht nur die Frauen. "Ich schreibe nicht für Frauen. Ich schreibe wie eine Frau" sagte sie einmal scharfsinnig in einem Interview. "Ich muss mich aufopfern, entblößen für die, die ich liebe, auch wenn ich sie nicht kenne" sagte sie weiter und jeder in Frankreich wusste, er oder sie war damit gemeint, einer, eine aus dem Publikum. Ihre Musik, die Barbara selbst schrieb, fließt mit den zutiefst poetischen und gar nicht einfachen Texten ineinander. Auch im deutschsprachigen Raum bekannt wurde Barbara durch ihr Lied "Göttingen", das sie in einer zweiten Version auch auf Deutsch sang. Genau 20 Jahre nach Kriegsende eines der schönsten Zeichen für eine deutsch-französische Versöhnung. Vor 50 Jahren begannen die Dreharbeiten zum Film "Franz", in dem sie gemeinsam mit Jaques Brel spielte. Eine noch weithin unbekannte Seite der bescheidenen Sängerin mit der außergewöhnlichen Stimme.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Der Pacher Altar in St. Wolfgang mit: Wolfgang Pfarl, Publizist Gestaltung: Robert Weichinger Als im Jahr 1481 in der Wallfahrtskirche von St. Wolfgang der große Doppelflügelaltar aufgestellt wurde, war es wohl für den Auftraggeber, den Abt von Mondsee, genauso wie für uns Heutige, unvorstellbar, dass er zweihundert Jahre später niedergerissen werden sollte. Warum? Der Kunstgeschmack war zu dieser Zeit ein völlig anderer geworden. Das Opus Magnum des Südtiroler Malers und Bildschnitzers Michael Pacher entsprach nicht mehr. Warum der gotische Altar dennoch dem Furor des Barocks entkam, bleibt ein Rätsel, beweisen doch Dokumente, dass ein neuer Altar schon bestellt war. Für Kunsthistoriker gilt der Altar aus St.Wolfgang als ein Höhepunkt spätgotischer Schnitzkunst und Tafelmalerei. Denkmalpfleger beschreiben in ähnlicher Begeisterung den Erhaltungszustand des Flügelaltares. Er hat mehr als ein halbes Jahrtausend so gut wie unversehrt überstanden.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.20 Uhr
Europa-Journal

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
matrix - computer neue medien

Wenn Roboter und Lern-Apps Kinder unterrichten Die Software Bettermarks unterstützt Schülerinnen und Schüler beim Lernprozess, indem sie beim Mathe-Üben die Fehler erkennt und gezielt vertiefende Lektionen vorschlägt. Das Programm wird bereits an vielen Schulen in Hamburg eingesetzt und ausprobiert. Auch der Schulversuch Universitätsschule Dresden sammelt Daten über die lernenden Schüler, um den Lehrenden genaues Feedback zu geben, wie gut die Jugendlichen verschiedene Lernbausteine bearbeiten. Auf individuelle Bildung möchte offenbar auch das Wiener Unternehmen GoStudent setzen, das in vollmundiger StartUp-Manier ankündigt, das größte Bildungsunternehmen der Welt werden zu wollen. GoStudent bietet Online-Nachhilfe an und beschäftigt nach eigenen Angaben europaweit 2.500 Online-Lehrer, die unter anderem Mathematik mit Minecraft unterrichten. Welche Vorstellungen millionenschwere Ed-Tech-Startups wie GoStudent von Bildung und digitalem Unterricht haben und welchen Beitrag Daten und Künstliche Intelligenz-Systeme künftig für die digitale Schule liefern können, haben sich Julia Gindl und Franz Zeller angeschaut.

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

Tonkünstler-Orchester, Dirigent: François Leleux; Alice Sara Ott, Klavier. Edvard Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16 * Johannes Brahms: Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 (aufgenommen am 1. Juni im Großen Musikvereinssaal in Wien in 5.1 Surround Sound). Präsentation: Stephanie Maderthaner

21.55 Uhr
Heimspiel

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin

22.23 Uhr
Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Corpus Stadt von Alexander Bauer und Marco Döttlinger Im September 2020, also mitten im kulturfeindlichen ersten Pandemiejahr, setzten die beiden in Salzburg lebenden Musiker und Komponisten Alexander Bauer und Marco Döttlinger ein ganz auf ihre Stadt zugeschnittenes Klangprojekt für die ARGE Salzburg um. An verschiedenen Stationen brachten sie die so gegensätzliche naturnahe Umgebung der Barockstadt mit dem Zentrum, das mit Kultur- und Sakralbauten ein starker Anziehungspunkt für Tourist/innen ist, zusammen. Ortsspezifische Klänge, scheinbar musikferne Geräusche, menschliche Stimmen aus den Randbezirken Salzburgs erklingen als Field-Recordings, treten in Austausch mit den Musikerinnen und Musikern des oenm, dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik. Dieser Zeit-Ton zeichnet den Weg über öffentliche Plätze und durch spezielle Räume wie der Kollegienkirche oder der Residenz nach, begleitet von den beiden Klangkünstlern Alexander Bauer und Marco Döttlinger. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten